Agility-Drills im taktischen Training: Geschlossene vs. offene Übungen für Weapon Operator

AGILITY-DRILL

In der Ausbildung verwenden Ausbilder manchmal Beweglichkeitsübungen (Agility-Drills), bei denen ein WEAPON OPERATOR ein festgelegtes Bewegungsmuster in einer vorhersehbaren und statischen Umgebung ausführen muss. Diese Übungen werden als geschlossene Agility-Drills bezeichnet. Diese sind wichtig, um erforderliche Bewegungsmuster zu erlernen und zu perfektionieren.

Offene Agility-Drills

Im Gegensatz dazu erfordern offene Agility-Drills, dass ein WEAPON OPERATOR verschiedene Umweltreize genau antizipiert, beurteilt und darauf reagiert. Da Einsätze taktischer WEAPON OPERATOR von Natur aus offen sind und in einer sich ständig verändernden und oft chaotischen Umgebung stattfinden, sollten diese Arten von Übungen in das sportliche Trainingsprogramm integriert werden, um WEAPON OPERATOR besser auf einen Einsatz vorzubereiten.

Hier wird gezeigt, wie ein geschlossener Agility-Drill  unter Verwendung von visuellen Hinweisen in eine offene Übungen umgewandelt werden kann. Als Ausbilder sollten Sie daran denken, dass die Aufmerksamkeit darauf liegt, WEAPON OPERATOR zu helfen, eine angemessene Reaktion auf einen bestimmten Reiz zu entwickeln, sie nicht zu verwirren oder lächerlich aussehen zu lassen.

T-DRILL ALS KOGNITIVER AGILITY-DRILL

Allgemein

  WEAPON OPERATOR müssen oft die Situation einschätzen, Informationen verarbeiten, entscheiden, was zu tun ist, und dann die entsprechende Aktion ausführen. Dieser Prozess kann einfach als Wahrnehmen, Verarbeiten und Reagieren beschrieben werden.

Durchführung

 Der WEAPON OPERATOR wird vor der Übung informiert, dass er oder sie beim Sprinten in eine geplante Richtung ein einstelliges Additionsproblem erhält, und eine ungerade Zahlenantwort erfordert, dass sich der WEAPON OPERATOR nach links bewegt und eine gerade Zahlenantwort erfordert, dass er oder sie sich  nach rechts bewegt (siehe Skizze).

  • Schütze steht an der Startlinie; Pistole geladen und geholstert.
  • Auf Signal sprintet der Schütze gerade nach vor.
  • Ausbilder hält, sobald der Schütze nach vor sprintet, zwei Tafeln mit je einer Nummer hoch.
  • Schütze addiert im Lauf die Nummern, bewegt sich je nach Ergebnis zum entsprechenden  Kegel und bekämpft das Ziel mit der vorgegebenen Schußanzahl.


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